Prävention sexualisierter Gewalt
Unsere Haltung
Die DLRG Oberkotzau steht für Sicherheit, Respekt und Vertrauen – im Wasser und an Land.
Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollen sich bei uns wohl und sicher fühlen.
Deshalb dulden wir keine Form von sexualisierter Gewalt, Grenzverletzung oder Diskriminierung.
Wir fördern eine Kultur der Achtsamkeit, in der jede und jeder Verantwortung übernimmt und hinschaut, wenn Grenzen überschritten werden.
Wir hören zu, sehen hin und sprechen darüber – Prävention macht handlungsfähig!
Was bedeutet „sexualisierte Gewalt“?
Unter sexualisierter Gewalt versteht man alle Handlungen, die die persönliche oder sexuelle Selbstbestimmung eines Menschen verletzen – mit oder ohne Körperkontakt.
Dazu gehören z. B. unangemessene Berührungen, anzügliche Bemerkungen, das Zeigen pornografischer Inhalte oder Nötigung.
Sexualisierte Gewalt ist immer ein Missbrauch von Macht und Vertrauen.
Unsere Präventionsmaßnahmen
Wir orientieren uns am Schutzkonzept der DLRG-Jugend Bayern.
Unsere wichtigsten Maßnahmen sind:
Ehrenkodex: Alle Mitarbeitenden in der Kinder- und Jugendarbeit verpflichten sich schriftlich zu einem respektvollen, gewaltfreien Umgang.
Führungszeugnis: Jede Person, die mit Kindern und Jugendlichen arbeitet, legt ein erweitertes Führungszeugnis vor (§ 72a SGB VIII).
Schulung & Sensibilisierung: Jugendleiter, Trainer und Betreuer werden regelmäßig zum Thema Kinderschutz und Prävention sexualisierter Gewalt geschult.
Verhaltensregeln: Bei allen Aktivitäten – vom Schwimmtraining bis zum Zeltlager – gelten klare Regeln für den Umgang miteinander.
Einbindung von Eltern & Jugendlichen: Kinder, Jugendliche und Eltern werden über das Schutzkonzept informiert und können sich jederzeit mit Fragen oder Sorgen an uns wenden.
Vertrauenspersonen & Ansprechpartner
Wenn du etwas beobachtest oder selbst betroffen bist:
Sprich uns an – wir hören zu, nehmen dich ernst und helfen dir weiter.
Vertrauensperson der DLRG-Jugend Bayern:
Mail: vertrauensperson(at)bayern.dlrg-jugend.de
Telefon: 09181 – 3201 310
Alle Gespräche werden vertraulich behandelt.
Im Verdachtsfall – was passiert?
Bei einem Verdacht auf sexualisierte Gewalt gilt:
Wir nehmen jedes Anliegen ernst.
Wir dokumentieren Beobachtungen und ziehen die Vertrauensperson hinzu.
Wir handeln überlegt und nach festgelegtem Krisenplan – zum Schutz der Betroffenen.
Wir informieren keine Dritten oder Medien, bevor Fachstellen einbezogen sind.
Damit gewährleisten wir den Schutz der Betroffenen, aber auch die Wahrung der Persönlichkeitsrechte aller Beteiligten.
Wir wollen einen Verein, in dem Respekt, Vertrauen und Sicherheit selbstverständlich sind.
Denn Schutz beginnt mit Aufmerksamkeit.
